Geschichte unserer Kirchengemeinde

Einweihung des Bonhoefferhauses im Februar 1972

Seit dem Jahr 1841 gibt es eine evangelische Kirchengemeinde in Unterrombach.

 

Sie wurde von Aalen aus versorgt und alle vier Wochen wurde in der evangelischen Schule in der Sandbergstraße Gottesdienst gehalten. Am Sonntag gab es auf dem Mäderhof bei der Familie Schmid für die Kinder eine Sonntagsschule. Bis 1936 gab es Konfessionsschulen und zwar eine katholische in Hofherrnweiler und eine evangelische in Unterrombach. Sonst mussten die Einwohner von Unterrombach nach Aalen in den Gottesdienst.


Nach dem 2. Weltkrieg lebte Pfarrer Gesk als Flüchtling in Hammerstadt und betreute für ein paar Jahre die Kirchengemeinde. Ein Altpietistischer und ein Hahn´scher Kreis bildeten den Kern der Gemeinde. In dieser Zeit entstanden wieder Jugendkreise, Posaunenchor und Kirchenchor.

 

Bau der Christuskirche


Die ansteigenden Bevölkerungszahlen ließen den Wunsch nach einer eigenen Kirche laut werden.

 

So entstand 1912 die evangelische Kirche in Unterrombach, entworfen von den Architekten Prof. Böklen und Feil aus Stuttgart. 20 Jahre war dafür in Unterrombach und der Muttergemeinde Aalen gesammelt worden. Renoviert wurde die Christuskirche 1962 und 1980. Bei der letzten Renovierung wurde der Chorraum geräumiger gestaltet. Die Chorfenster, die bei der Innenrenovierung 1962 zugemauert worden waren, wurden wieder geöffnet und von Willy Köble, einem Künstler der Gemeinde, neugestaltet.

 

Beim 75jährigen Jubiläum erhielt die evangelische Kirche Unterrombach den Namen Christuskirche.

 

Entwicklung zu einer selbständigen Gemeinde


Der zweite Stadtpfarrer von Aalen war seit der Reformation gleichzeitig Pfarrer von Unterrombach. Während der Amtszeit von Pfarrer Schiller 1950 wurde das alte Pfarrhaus mit Gemeinderaum, heute Wellandstr. 50, errichtet. Seit dem 1. Januar 1966 gibt es in Unterrombach eine ständige Pfarrstelle. 1967 zog der erste ständige Pfarrer Andres nach Unterrombach.

 


Das Gemeindezentrum Fuchsweg 24


Bald wurde mit der Planung eines neuen Gemeindezentrums begonnen. Durch Spenden und vielerlei Einsatz, z. B. den Verkauf von Mist an Gärtner und Kleingärtner für 50 DM pro Wagen sowie Schrottverkauf und Papiersammlungen und große Gemeindefeste konnten dafür Eigenmittel in Höhe von 160 000 DM aufgebracht werden. Pfarrhaus, Kindergarten, Erzieherinnenwohnung waren 1970 fertig, und am 25. Februar 1972 wurde das Dietrich-Bonhoeffer-Haus eingeweiht und eröffnet.

 

Die Gemeinde wächst


Weil auch in Hofherrnweiler die Zahl der Gemeindeglieder ständig zunahm, wurde dort in der Adlerstraße 30 ein zweigruppiger Kindergarten mit Gemeinderaum gebaut und am 28. Oktober 1973 eingeweiht. 1998 wurde der Gemeindesaal in Hofherrnweiler renoviert und erhielt anlässlich des 25jährigen Kindergartenjubiläums bei der Wiedereinweihung den Namen "Martin-Luther-Saal". 1987 wurde ein neuer, zweigruppiger Kindergarten in der Sandbergstraße 4 eröffnet und der alte Kindergarten vom Fuchsweg zog dorthin um.